Referenzobjekte Innenausbau und Trockenbau von Jaeger Ausbau

Berliner Dienstsitz Bundesumweltministerium

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Projektdaten

Auftraggeber
BRD vertreten durch Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Architekt
Geier Maass Pleuser Architekten
Volumen
1,50 Mio. Euro
Fertigstellung
Juli 2011
Leistungen
Ergänzende Ausbauleistungen
Trockenbausysteme
Objekttyp
Büro- und Verwaltungsgebäude
 

Beschreibung:

Passivhäuser werden meist als Einfamilienhäuser auf der grünen Wiese gebaut. Dieses Konzept bei einem repräsentativen Büroneubau im neuen Zentrums Berlin umzusetzen, ist bisher einmalig. Mit dem Dienstgebäude in der Stresemannstraße ist ein Modellprojekt für ökologisch nachhaltiges und innovatives Bauen entstanden.

Optisch gibt sich der Gebäudekomplex als Kombination von Alt und Neu. Der Altbau – ehemals Sitz des preußischen Landwirtschaftsministeriums – repräsentiert die Berliner Architekturtradition. Der Neubau ist diesen Regeln nicht nur gefolgt, sondern hat sie auch eindrucksvoll ausgelegt, etwa durch ein rhythmisches Fensterraster. Er ist unverwechselbar modern, bildet aber zusammen mit dem charaktervollen Altbau ein spannungsvolles Miteinander.

Der hohe Anspruch an Ökologie und Nachhaltigkeit stellte auch den Innenausbauer vor besondere Herausforderungen – eine Aufgabe wie gemacht für Jaeger Ausbau. In 16 Monaten Bauzeit wurden im gesamten Gebäudekomplex hauptsächlich nicht tragende Innenwände und freistehende Vorsatzschalen aus GK-Bauplatten sowie GK-Unterdecken und Akustikdecken aus Blähglasgranulatplatten montiert. Ihr besonderes Talent für den anspruchsvollen Innenausbau konnten die Berliner Kollegen speziell an anderer Stelle beweisen: Gefordert waren Trennwände in Lehmbauweise! Lehm ist ein natürlicher Baustoff, der ein besonders angenehmes Raumklima schafft.

Doch wer beherrscht den Einbau heute noch? Ab sofort Jaeger Ausbau! Die jüngste Norm stammt aus dem Jahr 1935 – was für Voraussetzungen. Das Ständerwerk entstand mit den üblichen Blechprofilen. Die erste Wandplatten bröckelten aber beim Anschrauben. Mit Juteeinlagen konnte das Problem schließlich gelöst werden. Auch das Aufbringen des nassen Lehmputzes mit zwei bis drei Millimetern Stärke war alles andere als Routine. Letztlich gelang es, die Wände zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten zu bauen.

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