Das markanteste Merkmal der neuen Cafeteria der TU Berlin ist die Deckenverkleidung aus tropfenförmigen Textilelementen (Lichttropfen), die den Raum beleuchten. Ihre Form leitet sich aus dem Kräfteverlauf des auf Zug beanspruchten Textils ab. Die Unterseiten der Lichttropfen sind mit einem weißen, leicht transparenten Kunstrasen verkleidet, der auch die Raumakustik reguliert.

Jahreszeit und Temperatur steuern die Farbe der Lichttropfen: Im Winter wirken die warmen Rot- und Orangetöne wie Feuertropfen, im Sommer dagegen erfrischen sie mit einem kühlen blaugrünen Licht und schaffen ein Himmelsleuchten. Im Frühjahr und im Herbst mischen sich die Farben. Eine Lichtsteuerung regelt die Helligkeit je nach Tageszeit.

Leistungen Jaeger Ausbau

  • Konstruktion der Lampenschirme in verschiedenen Größen mit einem Durchmesser bis 3,50 m
  • Tragkonstruktion aus Holz
  • Hängekonstruktion aus Ketten
  • Stoff am Originalbauteil nähen lassen

Cafeteria TU Berlin

  • Auftraggeber
    TU Berlin
  • Architekt
    Die Baupiloten Berlin
  • Volumen
    50 T. Euro
  • Fertigstellung
    2008
  • Objekttyp
    Hotels
  • Leistungen
    Trockenbausysteme

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