Das Musikbildungszentrum Südwestfalen in der Stadt Schmallenberg wurde durch den Neubau eines modernen, akustisch optimierten Gebäudes mit großem Orchestersaal, Kammermusiksaal, Chorsaal sowie 10 Proberäumen zum zentralen Anlaufpunkt für Orchester, Ensembles, Bands und Musizierende. Die Räume wirken großzügig, überall ist der Einfluss der Akustikplaner zu sehen – nirgendwo parallele Wände. Durch die drei akustisch unabhängigen Säle können drei Ensembles gleichzeitig ihre Proben oder Workshops im Musikbildungszentrum Südwestfalen durchführen.

Der Konzertsaal mit 290 qm, einer Raumhöhe von mehr als 8 Metern und der akustischen Raum-in-Raumkonstruktion hat die besten Voraussetzungen für eine herausragende Konzert- und Probenatmosphäre. Mit rund 1,6 Sekunden Nachhall ist der Konzertsaal auch für Aufnahmen ideal. Durch variable Absorberelemente kann die Akustik des Konzertsaales einfach auf 1,0 Sekunden Nachhallzeit verkürzt werden; so entstehen optimale Bedingungen für Konferenzen, Sprecher oder kleinere Ensembles.

Der Kammermusiksaal ist mit 133 qm für kleinere Ensembles bestens geeignet und akustisch variabel. Durch die Raum-in-Raum-Bauweise und federnd gelagerte massive Böden sind Konzert- und Kammermusiksaal vollständig entkoppelt. Der von außen freischwebende Chorsaal ist für Chöre bis 70 Personen ausgelegt und verfügt ebenfalls über eine variable Akustik. Ein Bandraum und ein Percussionraum wurden mit dem Kubo System in der Raum-in-Raum-Bauweise geschaffen.

Neubau im Musikbildungszentrum Südwestfalen in Bad Fredeburg

  • Auftraggeber
    Stadt Schmallenberg
  • Architekt
    Stoppacher Ingenieurgesellschaft mbH, Hilchenbach
  • Volumen
    390.000 €
  • Fertigstellung
    2015
  • Objekttyp
    Bildung und Forschung
  • Leistungen
    Trockenbausysteme für Wand und Decke

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