Beim Neubau des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik wurden Trockenbausysteme, Systemtrennwände, Metalldecken und Holzinnentüren zu einem Auftrag verschmolzen.

Das neue Zentrum für angewandte Photovoltaik-Forschung bietet auf rund 4.000 qm Büros, Technik und Labore für Forschung auf Weltniveau. Die Kollegen vom Standort Jaeger Ausbau Leipzig hatten die Aufgabe, einen anspruchsvollen Querschnitt an Ausbauleistungen in 16 Monaten Bauzeit umzusetzen. Insgesamt mussten rund 30 Werk- und Detailpläne erstellt und bis zur Freigabe durch den Architekten mehrfach üerarbeitet werden. Geplant, geliefert und montiert wurden u. a. abklappbare F30-Metalldecken, akustisch wirksame und thermoaktive Metalldeckensegel, GK-Abhangdecken und GK-Ständerwände, Holzwerkstofftüren, Schachtwandkonstruktionen und Brüstungsverkleidungen sowie Jaeger Systemtrennwände vom Typ SW 100 Glas.

Zwei Aufgaben erforderten von den Mitarbeitern besondere Aufmerksamkeit. Zum einen mussten die Arbeiten zeitgleich mit den Haustechnikinstallationen ausgeführt werden, welche mehrfach geändert wurden. Zum anderen gelang mit der Fertigung der Aluminiumrohrdecke eine in dieser Form einzigartige Konstruktion. 35 mm starke Einzelrohre hängen von unten unsichtbar an einer filigranen, abgehangenen Unterkonstruktion. Auf einer Länge von über 50 m sind die Rohre absolut geradlinig ausgerichtet, wobei die Lage der integrierten Deckeneinbauteile beachtet werden musste.

Neubau Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik Halle/Saale

  • Auftraggeber
    Fraunhofer-Gesellschaft e.V.
  • Architekt
    ingenhoven architects; Meyer Architekten
  • Volumen
    k. A.
  • Fertigstellung
    2013
  • Objekttyp
    Bildung und Forschung
  • Leistungen
    Trockenbau
    Metalldecken
    Metalldeckensegel
    Aluminiumrohrdecken
    Holzwerkstofftüren
    Schachtwandkonstruktionen
    Brüstungsverkleidungen
    Systemtrennwände SW 100 Glas

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