Die Staatsoper Berlin zieht während der Sanierung des Stammhauses „Unter den Linden“ in ein Ausweich-Quartier – das Schiller Theater in Berlin Charlottenburg. Zuvor musste jedoch das Schillertheater operntauglich gemacht werden.

Für die neue Nutzung des Hauses, das viele Jahre leer stand, wurden neue Garderoben und Probebühnen gebraucht, ein größerer Orchestergraben und neue Bühnentechnik. Auch die Holzvertäfelung des Zuschauerraums wurde rekonstruiert und damit Optik und auch Akustik entscheident verbessert.

Die aufwendigen und anspruchsvollen Ausbauarbeiten führte Jaeger Ausbau durch. Neben klassischen Trockenbauwänden und -decken wurden Brandschutzdecken und Brandschutzverkleidungen, Akustikdecken, Hohl- und Doppelböden, Holztüren montiert sowie Parkett verlegt. Dazu wurden beschusshemmende Wände und Verglasungen und eine Sonderdecke über dem Orchestergraben inklusive RWA Anlage installiert.

Zum Leistungspaket gehörte auch die umfangreiche Holzrestaurierung, 1300 m² der historischen Saalwandbeschichtung wurden aufgearbeitet. Bei einem Sanierungsprojekt sind es vor allem die Unwägbarkeiten der Bausubstanz, die den Zeitplan immer wieder aus den Fugen heben. Wir freuen uns, dass es uns in einem konstruktiv zusammenarbeitenden Team gelungen ist, diese Schwierigkeiten souverän gemeistert und unsere hohe Kompetenz auch unter diesen außergewöhnlichen Rahmenbedingungen bewiesen zu haben.

Schillertheater Berlin

  • Auftraggeber
    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
  • Architekt
    ZHN Gesellschaft von Architekten mbH
  • Volumen
    1,70 Mio. EUR
  • Fertigstellung
    2010
  • Objekttyp
    Theater und Museen
  • Leistungen
    Trockenbausysteme
    Glas- und Metallbau
    Bodensysteme
    Holzinnenausbau
    Ergänzende Ausbauleistungen

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