Projektablauf

„Ich bin zwar seit mehr als drei Jahrzehnten im Trockenbau aktiv, aber dieser Auftrag hatte wegen des Vorleistungsstandes zu Beginn der Deckenmontagen seine besondere Herausforderungen“, sagt Projektleiter Bernd Kitzlinger. Zu Projektbeginn standen erst die umfangreichen und ebenfalls herausfordernden Trocken- und Gerüstbauleistungen auf der Aufgabenliste. Doch bald folgte die Montage von Zellenrasterdecken aus Metall. Um die großen Besprechungsräume und Flurzonen effektiv zu beleuchten für eine angenehme Akustik und Raumatmosphäre zu erreichen, wurde dieses Deckensystem gewählt.

„Solche Decken sind eine optimale Lösung, ohne dabei die Ästhetik zu vernachlässigen“, begründet der Projektleiter die exklusive Wahl. Jaeger Ausbau München hat hierfür insgesamt 4.535 m² solcher Metalldecken sowie rund 1.800 m² Breitpaneel-Verbunddecken als Aussendecken verbaut. Neben den Decken wurden rund 3.000 m² Hallenträgerverkleidung mit 2x20mm Fireboardplatten für hochwertigen Brandschutz F90 verarbeitet. Bei der Anbringung der unterschiedlichen Decken waren mehrere Aspekte herausfordernd: So mussten die Decken teilweise um bis zu drei Meter abgehängt werden – und das wohlgemerkt, bevor die Haustechnik darüber gelegt wurde.

 

messe-muenchen_001 Ausbau der neuen Messehallen München messe-muenchen_002 Grundfläche der Hallen 143x71 Meter

 


Enge Zeitpläne bestimmen den Alltag

Jaeger Ausbau hat für die Messe München zahlreiche Sonderleistungen innerhalb eines halben Jahres realisiert. Dabei integrierte Jaeger Ausbau die Unterkonstruktion für 9 Meter hohe mobile Trennwände, welche bei Bedarf die Ausstellungsflächen flexibel teilen können und stattete einen Kongressbereich für 1.000 Personen, mehrere Säle, kleine Besprechungsräume sowie Büros für Mitarbeiter nach Vorgaben des Kunden aus.

 


Bernd Kitzlinger, Projektleiter Jaeger Ausbau München:

„Das gesamte Projekt war eine massive logistische Herausforderung. Doch die Mühe hat sich mehr als gelohnt und spiegelt sich im Ergebnis wider. Die Messe München trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei – und wir haben daran gerne unseren Anteil geleistet.“