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Jaeger Ausbau Beteiligung GmbH + Co KG

Highlights

Main Park, Offenbach

  • Auftraggeber

    Helaba Landesbank
    Hessen-Thüringen

  • Architekt

    BGF+ Architekten

  • Volumen

    14 Mio. €

  • Fertigstellung

    2020

  • Objekttyp

    Büro und Verwaltung

  • Leistungen

    Trockenbau

Mammutprojekt im Affenzahn

"Es war ein einziges Abenteuer, und das von der ersten Minute an“, beschreibt Ingo Schönfeld, Projektleiter seitens Jaeger Ausbau GmbH + Co KG Rhein- Main, die Baumaßnahme „MAIN PARK“ in Offenbach mit einem Gesamtauftragsvolumen von rund 14 Millionen Euro. Auch die anderen Zahlen des anspruchsvollen Projektes lesen sich beeindruckend. Für die Komplettsanierung des Verwaltungsgebäudes der Landesbank wurde mit vereinten Kräften von Jaeger Ausbau und Schmid richtig rangeklotzt – und das beispielsweise mit: 4.500 m² Systemwänden mit 230 Türen, 15.000 m² beschichteten Akustikdecken, 25.000 m² Bodenbelägen, 33.000 m² Wandflächen mit neuem Anstrich, 10.000 m² Metall- und Heiz-Kühldeckensystemen. All das sorgt für ein behagliches sowie komfortables Raumklima. Das Aufwendigste am ganzen Projekt war allerdings der Part mit der kleinsten Fläche, für welche 1.500 m² Terrazzoboden benötigt wurden. Dieser weist eine Deckschicht aus Kunstharzgemisch auf und muss folglich bei einer bestimmten, gleichbleibenden Temperatur verarbeitet werden. Weiterhin fallen seine Ebenheitstoleranzen äußerst niedrig aus. „So etwas erstellen wir nicht jeden Tag“, erklärt Ingo Schönfeld.

Dem ganz speziellen Kundenwunsch folgend, wurden im Zuge der Bemusterungen gemeinsam mit der Planung die erforderlichen Zusammensetzungen der Zuschlagstoffe so erarbeitet, dass für den Betrachter ein blau schimmernder Fluss, welcher an beiden Seiten von einem sandfarbenen Strand begrenzt ist, entsteht. Um einen Hauch von Strandfeeling im Foyer der Bank zu erzeugen, ließen sich die Mitarbeiter und Partner der Arbeitsgemeinschaft Jaeger/Schmid einiges einfallen.

Um für die erforderlichen Rahmenbedingungen, das heißt für eine gleichbleibende Verarbeitungstemperatur, zu sorgen, umgaben sie Arbeitsabschnitte in der Foyer-Halle mit einem 550 m2 großen Folienzelt der Marke Eigenbau. Außerdem wurde das favorisierte Kunstharz so lange gemischt, bis es perfekt für das Vorhaben war. Das Ergebnis überzeugt mit seiner echten Handwerkskunst:
Der Fluss, der durch die Landesbank fließt, ist ein Hingucker. Und mit den verbauten Akustikdecken gibt es ebenso einen Hinhörer. Denn die dafür speziell entwickelten, mit 30 mm Aufbauhöhe besonders flachen Unterdeckenkonstruktionen absorbieren Geräusche erstaunlich wirksam. „So etwas gibt es nicht von der Stange zu kaufen, in verschiedenen Versuchsreihen haben wir zusammen mit dem Systemgeber den gewünschten Effekt immer wieder geprüft und verfeinert“, erklärt Ingo Schönfeld zufrieden.

Im Fazit zeigen sich zwei zusammengewachsene, starke Firmen mit zuverlässigen Partnern und Lieferanten und ein überzeugter Auftraggeber, die gemeinsam mit allen Beteiligten Großes bewegt haben.

 

Fotos: PHOMAX Dietmar Flach