Der moderne Ausbau kennt (fast) keine Grenzen.
Das dachten auch unsere Dortmunder Kollegen, als sie den Auftrag des Kranherstellers ABUS erhielten. Denn „Herzstück“ des Projektes war eine Lamellendecke aus Metall in gewellter Form, dem Dach und der Fassade angepasst – zu montieren in einer Höhe von rund 22 Metern.
Begeistert und angespornt von der besonderen Herausforderung machte sich das Dortmunder Team um Projektleiter Bernd Dörre ans Werk. Mit im Boot saßen auch Mitarbeiter vom Standort Jaeger Möbel Plus aus Schmallenberg, die verschiedene Möbel und schallabsorbierende Wandverkleidungen aus Holz gefertigt und geliefert haben.
Schlicht „KranHaus“ hat der Hallenkranhersteller ABUS sein spektakuläres Vertriebszentrum getauft, in dem seit Oktober 2016 Kunden empfangen, Produkte präsentiert und Schulungen durchgeführt werden. Auf 1.650 m2 Hallenfläche werden Krananlagen vorgestellt, die voll funktionsfähig sind. Kernstück des 4-geschossigen Gebäudes ist ein gewaltiger Showroom, der sich in der Höhe über alle Etagen erstreckt.
Darin ist als größtes Produkt ein begehbarer Zweiträgerlaufkran montiert. Besucher können auf diesem mitfahren, um das Verhalten des Krans selbst zu erleben. Es liegt auf der Hand, dass in einem Präsentationsraum dieser Größe die Raumakustik eine große Rolle spielt. Entsprechend akribisch wurde an der Umsetzung der Schallschutzvorgaben gearbeitet.
Neben der großartigen Hallendecke wurden auch die übrigen Räume auf hohem technischen und architektonischen Niveau ausgebaut: Empfangsbereich, Schulungszentrum, Werkstätten, Cafeteria, Besprechungsräume, Sanitärbereiche.
Bis zu 30 Monteure waren in den unterschiedlichen Bauphasen vor Ort, um dem engen Zeitplan gerecht zu werden.