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Jaeger Ausbau Beteiligung GmbH + Co KG

Highlights

cube berlin

  • Auftraggeber

    CA Immobilien AG

  • Architekt

    3XN Architects

  • Volumen

    k. A. 

  • Fertigstellung

    2019

  • Objekttyp

    Büro und Verwaltung

  • Leistungen

    Trockenbau
    Systemwände

     

Trockenbau an der Schnittstelle zur Gebäudetechnik

Direkt am Berliner Hauptbahnhof funkelt er jetzt in der Sonne. Der cube berlin hat nicht nur eine sehenswerte Fassade. Als durchdigitalisiertes Gebäude besitzt er ein intelligentes Innenleben. Ein Zentralrechner wertet sowohl alle Daten aus der Umwelt als auch vom Verhalten, den Gewohnheiten, Vorlieben und Bedürfnissen der Mieter aus.
Tausende verbaute Sensoren, Sender und Antennen liefern die notwendigen Informationen. Die intelligente Gebäudetechnik erkennt so die Anforderungen und Wünsche des Nutzers an jedem Ort und passt sich optimal an. Wenn so anspruchsvoll gebaut wird, ist Jaeger Ausbau mittendrin.

Aus Pflicht und Kür bestanden die Leistungen, die die Mannschaft vom Standort Zwickau im cube berlin erfolgreich abwickelte. Zur „Pflicht“ zählte der klassische Trockenbau mit verschiedenen Wand- und Deckensystemen, spezielle Lamellendecken aus Metall sowie Glaswände in der Lobby und rund 300 Holztüren. Die Kür und ganzer Stolz der Zwickauer sind die Leistungen, die mit der „Intelligenz“ des Gebäudes zusammenhängen. Da sind zum Beispiel die Flure: Lichteffekte in den Wänden weisen den Nutzern den Weg. Dafür mussten spezielle Wände und Decken aus Glas sowie Akustikplatten gefertigt werden, in denen die Lichtstreifen exakt aufgemessen und gelasert wurden. Pro Etage verbaute Jaeger Ausbau 40 dieser Glasscheiben, bei insgesamt 11 Stockwerken. Passgenauigkeit war gefragt und wurde nicht dem Zufall überlassen. Projektleiter Thomas Peuker: „Bei Planung, Logistik und Montage war echte Detailarbeit erforderlich. Damit wussten die Monteure genau, welche Platte in welcher Etage an welche Position kommt.“

Damit noch nicht genug.
In die Glaswände wurden übergroße, zweiflüglige Brandschutztüren mit einem Maß von 3x3 Meter (fast) unsichtbar integriert, sogenannte IBO-Türen. Im Betrieb offen (IBO), müssen diese Türen im Brand- oder Rauchfall mit ihren 500 kg schweren Türflügeln automatisch schließen. Nicht weniger als eine messtechnische und bauliche Meisterleistung war dafür notwendig. Denn es musste unter anderem ein Überdruck berücksichtigt werden, der von der Lüftungsanlage erzeugt wird. Mit klassischem Trockenbau hat dies nur noch wenig gemeinsam. Fachwissen und hohe Ausführungsqualit.t verbinden sich mit neuen Technologien und einer Arbeit an der Schnittstelle zur Gebäudetechnik.

 

Fotos: PHOMAX Dietmar Flach