Die nackten Zahlen sind gut, aber machen allein noch kein spektakuläres Projekt: Innerhalb von 15 Monaten wurden durch Jaeger Ausbau Rhein-Main rund 8.500 m2 GK-Wände und GK-Vorsatzschalen, 2.700 m2 GK-Decken (zum großen Teil schallabsorbierend) sowie 200 Türen mit und ohne Brandschutzanforderungen montiert. Wirklich spektakulär sind jedoch die Innenansichten des fertigen Gebäudes, die damit geschaffen wurden. Vor allem das Atrium ist ein besonderer Blickfang. In diesem staffelt sich eine Treppe nach oben und in jedem Geschoss befinden sich an den Galeriekanten Besprechungs- und Kontakträume. Damit ist ein Raum mit großen Aufenthaltsqualitäten und einer eigenen Identität entstanden.
Auch der Ausbau war dafür eine größere Herausforderung.
Besonders anspruchsvoll war die Erstellung einiger Sonderkonstruktionen, wie zum Beispiel die Treppenbrüstung mit Brandschutzanforderung oder auch die Brandschutzverglasungen, die das Atrium zu etwas Besonderem machen. Aufgaben wie Konstruktionszeichnungen oder statische Berechnungen wurden selbstverständlich durch Jaeger übernommen.
Diese Mühen haben sich gelohnt!
Der Neubau glänzt nicht nur optisch, sondern bietet beste Bedingungen für die unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für zwei Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart.
Fotos: PHOMAX Dietmar Flach