Moderne Forschung ist interdisziplinär. Das zeigt der Neubau des Forschungszentrums Erlangen. Dort arbeiten gleich elf Arbeitsgruppen unterschiedlicher Natur- und Technikwissenschaften gemeinsam daran, die sogenannte Dünnfilmtechnologie im neuen Interdisziplinären Zentrum für Nanostrukturierte Filme (IZNF) voranzubringen.
Nein, mit der Filmindustrie Hollywoods hat das nichts zu tun. Stattdessen entwickeln die Forscher Materialschichten mit Dicken von wenigen Nanometern bis zu einigen Mikrometern. Deren herausragende Eigenschaft: Die Nanofilme besitzen eine außergewöhnliche Festigkeit und können Elektrizität ungewöhnlich gut leiten.
Dass auch Jaeger Ausbau hervorragend mit speziellen Schichten umgehen kann, bewiesen unsere Experten von Jaeger Maler Plus. Sie verantworteten die Malerarbeiten für eine Fläche von insgesamt 27.000 m2. Dass in einem Forschungszentrum dabei besondere Materialien für die Wände verwendet werden müssen, versteht sich fast schon von selbst.
Allein aus architektonischer Sicht war das Projekt ungewöhnlich. Denn der Bau ist für ein Forschungszentrum architektonisch anspruchsvoll – mit großzügiger Eingangshalle, einer freitragenden Treppe und vielen stilistischen Besonderheiten der Dohrant Post Architekten aus München. Ähnlich individuell waren daher auch die eingesetzten Materialien bei den Malerarbeiten.
Für die immens umfangreichen Spachtelarbeiten unter Termindruck und die anschließenden Malerarbeiten setzte Jaeger Maler Plus Silikatprodukte ein, die wasserdampfdiffusionsfähig sind und für ein gutes Raumklima sorgen. Rund 10.000 m2 Wand- und Deckenfläche in den Laboren erhielten außerdem einen speziellen Acrylatanstrich. Dieser Anstrich besitzt die höchste Nassabtriebklasse und ist dadurch desinfektionsmittelbeständig.
Fotos: PHOMAX Dietmar Flach